Flirttipps
Ein freundliches Lächeln, ein mutiges Augenzwinkern oder nur ein kurzer Blick über die Schulter und schon beginnt ein Flirt zwischen zwei Menschen. Er kann sofort wieder zu Ende gehen, aber auch der Beginn für ein aufeinander zu bewegen oder gar ein Gespräch sein. Flirten ist aufregend, sinnlich und erotisch, es fesselt den Moment.
Meist entscheiden die ersten 30 Sekunden zwischen einer Frau und einem Mann darüber, ob ein richtiger Flirt entsteht. Und es ist erwiesen, dass in der Regel die Frau mit dem Flirten beginnt. Entweder mittels der Tatsache, dass sie den Blickkontakt oder das aktive Gespräch aufnimmt, andersherum durch ihr Auftreten den Mann zum Flirt animiert.
Ein Flirt kann nahezu überall stattfinden. Auf der Straße, im Cafe, am Arbeitsplatz, im Internet, via Telefongespräch, im Supermarkt und vielen anderen Örtlichkeiten. Wichtig ist dabei ausschließlich, dass sich zwei Menschen, egal welchen Alters oder Geschlechtes, auf diese Variante der Kommunikation einlassen.
Flirten
Flirten ist ein pures Lebenselixier, es erheitert uns den Augenblick. Jeder Mensch flirtet mit Vorliebe, teils bewusst und teils ganz unbewusst. Es ist der Genuss, eine andere Person durch Gestik und Worte von sich selbst zu faszinieren und an sich zu binden. Wenn manchmal nur für einen kurzen Moment, so ist dieser schon voll Emotionen gepackt.
Um überhaupt ins Flirten zu kommen, muss der Gegenüber natürlich die uns ansprechende Ausstrahlung besitzen. Erst dann kommt der eigene Charme zum Einsatz und entwickelt in Sekundenschnelle eine wahnsinnige Eigendynamik. Der Reiz dabei ist das absolut Unbekannte. Wie wird mein Gegenpart reagieren, auf die von mir geschaffene Situation eingehen?
Flirtaktivisten sind dabei divergent zu beurteilen. Es gibt den konservativen und den humorvollen Typen, den provokanten oder romantischen Flirt. Manche Flirts vermitteln Lust, andere wiederum Machtgeplänkel, in Ausnahmebereichen sogar Traurigkeit. Flirts können direkt oder indirekt erfolgen, die Wahrnehmung ist das Entscheidungspotential in der Begegnung.
Übrigens erweitern sich bei Mann und Frau die Pupillen, wenn sie ihr Vis-á-Vis attraktiv finden. Dieses Ansinnen ist aber subjektiv zu bewerten und stellt nicht gleichzeitig ein allgemeine Bewertung der Person im selbigen Bezug auf andere Personen dar. Was soviel bedeutet, wie dass jeder Mensch eine andere Beurteilung von äußerlicher Schönheit entwickelt.
Eine aktuelle Flirttaktik ist das Internet - der virtuelle Flirt, perfekt auch für Schüchterne. Man lernt sich im Chattroom oder mittels Versendung von Flirtkontakten kennen, tauscht ab und an Fotografien dabei aus und flirtet erstmal in Schriftform. Erweitert wird das Programm teilweise durch Webcams, die eine gewisse Realität herstellen. Inzwischen wurden diese Flirtlines, auch Singlebörsen genannt, zum größten Beziehungsstifter weltweit.
Männer
Männer messen einem Flirt vielmals eine andere Bedeutung bei als Frauen. Sie setzen sich dabei sofort unter Erfolgsdruck und als Synonym für Flirten steht die Erotik. Ebenfalls achten Männer beim Objekt ihrer Begierde enorm auf Äußerlichkeiten.
Leider mutiert der Mann beim Flirten sehr oft zum Macho. Unqualifizierte Anmachsprüche und oberflächliche Coolness sind bei Frauen nicht immer beliebt. Ein freundlicher Gesprächsanfang, gute Manieren und ein männlich markantes Auftreten hätte die weitaus größeren Erfolgschancen.
Ansonsten sollte der Mann ein gepflegtes Äußeres besitzen, korrekte Verhaltensregeln an den Tag legen und einen gewissen Status verkörpern. Und schon ist die Frau verzaubert, reagiert mit der erhofften Aufmerksamkeit und stellt sich auf einen positiven Flirt ein.
Freundliche Flirts unter älteren Semestern können ebenso erotisch geführt werden. Oft schäkern ältere Herren in verschiedensten Alltagssituationen und zeugen dabei von einem liebenswerten Humor und reizender Mimik.
Frauen
Frauen agieren mit Koketterie und setzen ihre Körpersprache sehr bewusst ein. Ein Blinzeln mit den Augen, die Haare lässig nach hinten geschüttelt und dazu ein verführerisches Lächeln. Schon wird Mann schwach und kann der weiblichen Aura kaum mehr entrinnen.
Das Klischee, dass Männer immer nur auf das blonde Püppchen achten, ist nicht ganz richtig. Eine Frau wirkt selbstverständlich durch Anmut und Grazie aufs starke Geschlecht, aber noch mehr mit gelebter Ausstrahlung und Intelligenz. Viele statusorientierte Männer haben mittlerweile überdies einen Reiz in der Unabhängigkeit der Frau entdeckt. Sie bevorzugen die taffe Lady, die mit gepflegter Erscheinung das direkte Umfeld in ihren Bann ziehen kann.
In Perfektion können Frauen noch immer den Beschützerinstinkt im Manne wecken. Dieses Register wird gerne gezogen und erzielt in der Regel schnell den gewünschten Erfolg. Auf diese Weise lässt sich jedes persönliche Manko erstmal verdecken und ein erster Flirtkontakt nahezu mühelos herstellen.
Ältere Damen haben immer etwas liebevolles an sich, wirken oft hilflos und irritiert. Lächeln sie dann noch keck unter einem chicen Hut hervor, ist Mann gerne bereit, sie über die Straße zu geleiten. Meist folgt ein kleines Winken mit der Hand und ein Blick voller Dankbarkeit.
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Kinder
Selbst Babys können schon ohne weiteres mit einem unbedarften Flirt ihre Eltern, Großeltern sowie Tanten und Onkels um den kleinen Finger wickeln. So wird uns der Charme quasi in die Wiege gelegt und wir lernen von Klein auf, wie liebenswert das Flirten sein kann.
Kinder testen mittels flirten oftmals ihre Grenzen. Dies ist die reizende Art an ihnen, ihre Bedürfnisse auszudrücken und umzusetzen. Was in einigen Fällen logischerweise immer wieder prächtig gelingt. Damit wird zugleich die willentliche Ausdrucksvariante geprägt und späteres Durchsetzungsvermögen und Selbstbewusstsein erklärt.
Im jugendlichen Alter wird der Flirt dann schon bewusst zur positiven Kommunikation zwischen Jungen und Mädchen ausprobiert bzw. eingesetzt. In der Phase der Pubertät startet hier die Veränderung zum Erwachsen werden, die erotische Spannung zwischen den Geschlechtern beginnt. Die Eltern merken es schnell daran, wenn sich die Tochter schminkt, sexy kleidet und sich der Sohn am Rasierwasser des Vaters vergreift.
Selbstbewusstsein
Das Selbstbewusstsein ist ein wichtiges Element des Flirtens und der gewichtigste Baustein für den letztendlichen Erfolg. Nur wer eine positive Einstellung zur eigenen Person findet, kann eine optimistische Ausstrahlung auf andere Menschen ausüben. Und Selbstbewusstsein kann sich jeder aneignen, ist nicht mit Schüchternheit und Kindheitsprägungen zu entschuldigen.
Zuerst einmal fragt man sich selbst, warum es am Selbstbewusstsein mangelt, forscht nach der dazugehörigen Ursache. Meist können Freunde oder Familienmitglieder hierzu wertvolle Tipps geben, da sie über eine neutrale Beobachtung verfügen. Danach erstellt man ein eigenes Bild von sich, schreibt seine empfundenen lebensbejahenden sowie negativen Eigenschaften nieder und analysiert diese. Zu arbeiten gilt es dann an beiden Fronten - die positiven Seiten werden noch gestärkt, das ist relativ einfach. Die negativen Seiten müssen in ausdrucksstarke Zuversicht gewandelt werden, was naturgemäß bei Weitem schwieriger ist.
Nun lernt man, mit konstruktiver Kritik umzugehen, die Wandlung in sich selbst zu finden und keinen anderen für die eigenen Missgeschicke verantwortlich zu machen. Zudem sollte man sich selbst nicht zu wichtig ansehen und sich aller Probleme annehmen, sich im “nein” sagen üben.
Selbstbewusst sein kann man zusätzlich durch Äußerlichkeiten. Eine chice Frisur, ein neues Kleid oder Hemd, ein hübsches Make up oder ein guter Duft, etc. Alles hebt die Laune, bringt Komplimente einher und steigert nachhaltig das Ego. Beobachtet man selbstbewusste Menschen, kann man all diese Attribute ausfindig machen und nacheifern.
Überdies gilt zu bedenken, dass ein Äußeres beim Flirten immer einer subjektiven Meinung des Betrachters unterliegt und somit selbst in den eigenen Gedanken keinen objektiven Angriff auf die eigene Persönlichkeit darstellen darf.
Körpersprache
Die Körpersprache ist bei jedem Flirt ein wesentliches Hilfsmittel. Sie ist Ausdruck für Interesse oder Desinteresse, vermittelt Offenheit oder Ablehnung. Mimik, Gestik, Körperhaltung oder -Spannung, usw. sind alles Garanten für eine aktive oder passive Kommunikation, je nachdem wie man den Flirt gestalten möchte.
Die Körpersprache kann bewusst, teilbewusst oder gänzlich unbewusst eingesetzt werden. Nonverbale Kommunikation, wie sie in Fachkreisen genannt wird, bedeutet teilweise ein Handeln aus dem Unterbewusstsein heraus, das Zustimmung oder Ablehnung signalisiert. Die real bewusste Handlung setzt erst dann ein, wenn man einen aktiven Flirt mit seinem Gegenüber führen will bzw. bereits führt.
Mittels Körpersprache kann man seine eigene Persönlichkeit stark unterstreichen. Man kann den anderen betören, in Spannung versetzen, kokettieren und vieles mehr. Wandelbare Körpersignale sind ein Bestandteil der Evolution, ohne die eine realistische Fortpflanzung über tausende von Jahren nicht zu verwirklichen gewesen wäre.
Selbstvertrauen
Wer flirten will, muss sich selbst vertrauen, seine eigenen Grenzen kennen und beim Gegenpart eine gewollte Fairness ausloten und walten lassen. Selbstvertrauen bedeutet, sich als Person zu begreifen und seine Eigenständigkeit mit notwendigem Respekt darzustellen. Der autarke Selbstwert darf von niemanden angezweifelt oder angetastet werden, ein geformter Charakter ist Sinnbild für das Ich-Empfinden.
Ein zu hohes Selbstvertrauen kann schnell zu dargebotener Überheblichkeit führen. Ein zu niedriges Selbstvertrauen bewirkt, dass man als Mensch kaum wahrgenommen und zudem ausgenutzt wird. Das gesunde Mittelmass ist die wahre Kunst, Emotionen zu leben und sich seiner Individualität bewusst zu sein.
Oft sind es einschneidende Erlebnisse im Leben, die das Selbstvertrauen stören. In solchen Momenten ist es wichtig, sich aufzurichten oder entsprechende Hilfe in Anspruch zu nehmen. Nur dann kann die verlorene Selbstwertschätzung erneut gewonnen und in Selbstvertrauen umgesetzt werden.
Kuscheln
Das Kuscheln ist eine innige Form der zwischenmenschlichen Zuneigung und stellt eine besondere Form des Flirtens innerhalb einer Partnerschaft dar. Sich nahe aneinander zu schmiegen, der Austausch von Zärtlichkeiten in Form von Streicheleinheiten oder Küssen oder das miteinander Schweigen in romantischer Stimmung.
Paare sollten sich stets die Zeit füreinander nehmen, ihre intime Sympathie zu zeigen und spüren zu lassen. Das Kuscheln ist geradezu prädestiniert, einen Ausdruck von Gefühlen ohne Worte wider zu spiegeln. Somit stellt der Kuschelflirt einen alltäglich möglichen Liebesbeweis dar, der durch einfachste Gestiken seine ständige Wiederholung findet und bei beiden Partnern für homologes Wohlwollen sorgt.
Niveau
Flirten sollte jedermann immer auf höchstem Niveau menschlicher Kommunikation. Verbale Belanglosigkeiten zeugen nicht vom notwendigen Respekt gegenüber seinem Flirtpartner sowie eigenem Scharfsinn und sollten deshalb sofort abgeblockt werden. Anstand und ein gewisses Zuvorkommen wirken beim Flirten zudem enorm anziehend und werden nicht selten vom Erfolg gekrönt.
Zum niveauvollen Flirten zählen Freundlichkeit wie sich vorstellen, zurückhalten, zuhören, Interesse bekunden, Ehrlichkeit, usw. Ebenso sollte man seinem Flirt das jeweils notwendige Verständnis entgegen bringen, was ferner die Chance auf Wahrnehmung von gesandten Signalen bedeutet.
Flirtregeln
Es gibt zahlreiche Leitfaden und Regelwerke, die das Flirten beschreiben und zum erfolgreichen Flirten hinführen. Das Wichtigste aber ist in erster Linie, die eigene Identität zu behalten, Höflichkeit walten zu lassen und seinem Gegenüber die nötige Wertschätzung zu zollen. Hinzu kommt, dass sich Flirtregeln nur allgemein verhalten können, allerdings niemals die Individualität der vorherrschenden Situation erfassen.
Interessante Flirt- und meist zugleich Benimmregeln findet man im Internet, sporadisch in Zeitschriften und in Fachbüchern. Sie dienen auch dazu, sich ein gewisses Selbstvertrauen zum Flirt anzutrainieren und ermöglichen so eine Erleichterung zum Erstkontakt. Perfektioniert werden diese Regeln dann, wenn man ihnen die dazugehörende Achtung entgegen bringt und diese beim nächsten Versuch aktiv umsetzt.
Die wohl oberste Flirtregel ist immer, selbständig in Aktion zu treten, will man sein Objekt der Begierde vom Flirten überzeugen. Manchmal reicht es dabei schon, ein wenig auf sich aufmerksam zu machen. Ein andermal muss es bedeutend mehr sein, z.B. ein intensiver Blickkontakt, ein erstes Wortspiel, usw.
Flirttipps
Ein nahezu immer funktionierender Flirttipp ist neben der Beibehaltung der eigenen Natürlichkeit, ein wenig freundlichen Humor einzuflechten. Der Mann sollte sich stets männlich markant und die Frau weiblich anziehend verhalten. Nervosität kann liebenswert verpackt werden, Unsicherheit sollte man geschickt überspielen.
Wer grundsätzlich beim Ausgehen auf einen Flirt vorbereitet sein will, sollte schon im Vorfeld einige Vorbereitungen treffen. Dazu zählt eine gepflegte Erscheinung, die Betonung von auffallenden Schokoladenseiten des eigenen Körpers und das sorgfältige Retuschieren der kleinen körperlichen Nachteile.
Zu beachten gilt beim Styling, dass der eigene Typ unterstrichen wird, unnatürliche Aufmachungen werden schnell enttarnt, zumal man sich auch nicht unbedingt wohl fühlt und dies in der Regel dann auch ausstrahlt. Befolgt man diesen Tipp, kann man sich nicht nur wohlwollender Blicke, sondern obendrein netter Komplimente sicher sein.
Der Beginn eines Flirts ist nicht immer steuerbar. Es kann der Blick in die Augen sein, ebenso das Aufhalten einer Türe oder das zufällige aneinander stoßen. Wichtig ist, was man aus solchen Augenblicken macht, wie man sie in einen gelungenen Flirt wandelt. Deshalb sollte man schnellstens seine Fassung zurück erlangen und in ein lockeres Schäkern einsteigen.
Ein bewusster Flirt hingegen wird vielmals durch Signale gesteuert. Man versucht in direkten Augenkontakt zu kommen, sich zurecht gelegte Worte auszusprechen oder in eine absichtliche Annährungsphase zu begeben. Je nachdem, wie die oder der Umworbene darauf reagiert, kann dann der Flirt fortgesetzt, gesteigert oder eventuell auch abgebrochen werden.
Flirtaktionen
Wer erfolgreich flirten will, muss bereit sein, die ein oder andere Flirtaktion selbständig zu starten. Das aufeinander Zugehen gestaltet sich sicherlich nicht immer ganz einfach, doch führt in der Regel kein Weg daran vorbei, will man sich selbst in Szene setzen. Nur zuviel des Guten kann sich schnell zum Nachteil entwickeln.
Ein Augenzwinkern hat nur dann Aussicht auf Erfolg, wenn der Gegenpart in Blickkontakt genommen werden kann. Ein lockeres Zuwinken oder ein offenes Lächeln wirkt bisweilen entwaffnend, setzt zudem ein eindeutiges Signal. Wendet sich der Umworbene ab, ist die Antwort klar. Winkt oder lächelt er zurück, kann der Flirt beginnen.
Eine nette Flirtaktion kann mit einem nicht allzu dick aufgetragenen Kompliment beginnen. Egal welches Geschlecht man anspricht, ernst gemeinte Bewunderungen hört jeder Mensch gerne. Zumindest erreicht man eine fast sichere Gegenreaktion und kann den nächsten Versuch, um in eine Gespräch zu gelangen, gleich hinterher schicken.
Flirtaktionen können zuweilen erst nach einer gewissen Zeit des Zusammenseins entstehen. Durch irgendeine Situationsbegebenheit entdeckt man auf einmal das Interesse an einer bestimmten Person. Insofern bereits ein Vorläufer vorhanden ist - beispielsweise eine gemeinsame Veranstaltung, über die man ins Gespräch kommen kann, usw. - ist das Starten eines Flirts erstmal ganz unverfänglich und kann langsam gesteigert werden. Ist es eher eine öffentliche Runde (z.B. Tanzlokal), bleibt nur die herkömmliche Flirtvariante der Gestik oder der Gesprächsaufnahme.
Überraschungseffekte sind eine Momententscheidung und können positiv wie negativ aufgenommen werden. Ist es eine gelungene, eventuell humorvolle Aktion, wird der Überraschte sicherlich freudig reagieren. Ist die Überraschung geplant, muss man auch mit einer entsprechenden Abfuhr rechnen. Wobei eine gelungene Verblüffung meist mit Hintergrundwissen über die betroffene Person gestartet wird und bei genügend Herzlichkeit in der Regel guten Anklang findet.
Flirtsprüche
Eigentlich sollte Mann inzwischen wissen, dass pure Anmachsprüche bei der Frau nicht immer Anklang finden. Trotz alledem hat er sie noch auf Lager und setzt sie geflissentlich ein. Dabei steht die emanzipierte Frau von heute auf einen galanten Auftritt, gespickt mit Esprit und Wortwitz.
Sicherlich angebracht sind unverfängliche Flirtsprüche, die sich nach dem allgemeinen Befinden erkundigen, eine Schmeichelei beinhalten oder von Weltoffenheit zeugen. Im Internet sind ganze Sammlungen von Flirtsprüchen vorrätig, die im Vorfeld angeeignet, einem späteren Einsatz dienlich sind.
Stets beliebt sind die Augen, die wie Sterne Funkeln, oder die unzähligen Wunder, die es gibt und heute kennt man eines mehr. Trotz der Dunkelheit leuchtet mein Herz ist ebenso smart, wie dass gerade eben ein Traum in Erfüllung geht, usw. Eher abzulehnen sind Flirtsprüche, die eindeutige Anzüglichkeiten beinhalten.
Der absolute Flirtkiller ist Missachtung, die sich unterschiedlich ausdrücken kann. Entweder reagiert man keinesfalls auf entsendete Signale, wendet den Blick ab und zeigt die kalte Schulter. Oder man macht unmissverständlich mit Worten klar, dass kein Interesse am Flirt besteht.
Ist allerdings schon ein erster Schritt gewagt worden und soll dann noch der Rückzug eingeleitet werden, ist Pikanterie angesagt. Will man beispielsweise sein Gegenüber erfolgreich abwimmeln, zückt man sein Handy, tippt eine SMS oder telefoniert am Ende gar noch. Ebenfalls zählen Ausreden, Fluchtattacken oder das Flirten mit einem anderen Begierdeobjekt.
Ein anderer Fall ist, wenn der Flirt zwar eingegangen wurde, aber nun ein Ende finden soll. Egal aus welchem Grunde, ob Langeweile, kein Gefallen oder Zeitmangel dahinter stecken. Der perfekte Flirtpartner erkennt die Botschaft sofort, tauscht vielleicht noch die Adressen und zieht sich diskret zurück. Ist jedoch die Verständigung nicht eindeutig, muss für Klarheit gesorgt werden, bevor Unwohlsein auftritt.
Flirtguide
Der Flirtguide führt Frau und Mann gleichermaßen in die Kunst des Flirtens ein. Er erklärt grundsätzlich das Flirten, die dazu notwendigen Umgangsformen sowie die zu erzielenden Auswirkungen. Notwendiges Backgroundwissen zur Flirtgeschichte, aktuellen Flirtformen mit Vor- und Nachteilen sowie Flirtbremsen werden gebührend erläutert.
Ein essentieller Bereich des Flirtguides ist die Erläuterung des direkten oder indirekten Flirtens. Man lernt auf diesem Wege seine eigene Person noch besser kennen, erfährt über bewusste und unbewusste Signale, die ausgesandt und zugleich falsch ankommen können. Eine Begründung für schon entstandene oder noch kommende Lebensbegebenheiten, die vorher nicht immer verständlich waren.
In Flirtschulen wird der Flirtguide aktiv vorgestellt und das komplette Flirtprogramm erlernt. Eine praktische Einführung und Ausbildung in Teilbereichen der Rhetorik, in ein neues Selbstbewusstsein sowie eine Art Lebensschule im alltäglichen Miteinander. Das Flirten sollte nicht immer mit dem Hintergrund des partnerschaftlichen Kennenlernens praktiziert werden, sondern überdies als Freude im menschlichen Umgang verstanden werden.
Flirtgeschichte
Die Flirtgeschichte ist mit den Menschen entstanden und wird seit jeher gepflegt. Grundsätzlich kann man davon ausgehen, dass das Flirten als Reaktion von zwei sich gegenüber stehenden Menschen verstanden wird, die sich in irgendeiner Weise annähern möchten. Wird dieser Kontakt nur einseitig beschleunigt, ist ein Flirten nicht durchzuführen.
Vielmals sucht man sich Vorbilder, Meister des Flirtens, denen nachgeeifert werden will. Casanova, Don Juan, Bogart, Elvis, Marylin Monroe, Bardot, etc. stehen in solchen Fällen zur Auswahl und spornen an. Letztendlich wird aber eingesehen, dass die Vergangenheit ruht und eine eigene, ganz persönliche Flirtgeschichte soeben geschrieben werden muss.
Flirtpsychologie
Die Unterscheidung zwischen Flirten und normalen Alltagsbegegnungen liegt daran, dass positive Signale für eine intensivere Kommunikation gesendet werden, die eine menschliche Annäherung in irgendeiner Art ermöglichen kann.
Beim Flirten sind die Charaktere der Menschen sehr entscheidend, die sich hier nach außen kehren. Es gibt den Schüchternen, den Zwanghaften, den Freundlichen, den Begehrenden, den Verschlossenen, usw. Diese Typisierung ist entscheidend für das Flirtverhalten und seine daraus resultierenden Erfolge, die wiederum den nächsten Flirtversuch beeinflussen.
Zugleich kann ein Flirt provokant oder zurückhaltend geführt werden. Er kann verbal oder gestikulierend ausgelebt sein. Er kann zielorientiert oder irreal verfolgt werden. Welche Flirtpsychologie sich hinter dem jeweiligen Flirt verbirgt, stellt sich nicht immer gleich zu Anfang heraus, wird in der Regel unbewusst gesteuert, spiegelt aber den Menschentyp wider.
Flirtvorgehensweisen
Grundsätzlich sollte man beim Flirten seinem eigenen Bauchgefühl treu bleiben, aus der Intuition heraus handeln. Wenn man dann noch die normalen Regeln des menschlichen Miteinanders berücksichtigt, kann nicht mehr allzu viel schief gehen. Um eine andere Person auf sich aufmerksam zu machen, bedarf es ein wenig Offenheit und den Mut, den ersten Schritt zu wagen.
Beim Flirten sollte keine Hektik aufkeimen, eine entspannte Atmosphäre lässt den Freiraum für Phantasien. Aufkommende Nervosität kann schnell gezügelt werden, in dem ein Flirtpartner rücksichtsvoll darauf eingeht. Penetrantes Vorgehen ist absolut tabu, Aufrichtigkeit und Interesse dürfen in gefühlvollem Maße gerne angezeigt werden.
Realistische Erwartungshaltungen sind in Ordnung, wenn sich der Gegenpart nicht überrumpelt vorkommt. Sonst ist schneller ein Fiasko erreicht, als sich der Flirterfolg einstellen konnte.
Partnerschaft
Flirten ist der Anfang einer Partnerschaft. Die Zuneigungsbekundung beginnt exakt an diesem Punkt und endet hin und wieder in der ganz großen Liebe. Flirten bedeutet Erotik, Romantik, Sexualität, Spannung, Wahrnehmung, Sinnlichkeit, usw. Innerhalb einer Partnerschaft wird der Flirtfaktor stets weiterhin eine übergeordnete Rolle spielen müssen, um sie lebendig zu halten.
Aber nicht nur die liebende Partnerschaft entsteht über das Flirten, sondern auch die Freundschaft. Dabei ist die Geschlechtlichkeit erstmal Nebensache, eine Koketterie ist gerne Bestandteil dieser Verbindungsart. Aufrichtigkeit, Kritikfähigkeit, Ehrlichkeit, Verlässlichkeit und viele Attribute mehr sind Säulen einer Freundschaft. Ein sich besprechen oder austauschen erfolgt dabei immer mit einem leichten Flirtcharakter, um Gegebenheiten besser abzuklären oder Gemeinsamkeiten zu leben.
Beziehung
Unter der klassischen Beziehung versteht man das manchmal lebenslange Zusammenleben zweier Menschen. Am Anfang steht hier selbstverständlich der Flirt, der den Beziehungswunsch klar definiert. Herzklopfen und Schmetterlinge im Bauch inklusive, verliebt man sich in eine andere Person. Ist es dann sicher, dass gigantische Gefühle im Spiel sind, entscheidet sich der Weg in eine hoffentlich langjährige und glückliche Beziehung.
Eine Beziehung zu führen ist ein tägliches aufeinander einstellen, Rücksicht nehmen und füreinander da sein. Das Akzeptieren der gegenseitigen Fehler, die Hürde der schlechten Tage sowie das Glück in den einzelnen Augenblicken lassen die Beziehung lebendig erleben. Stellt der Partner dann die absolute Priorität im Leben dar, kann eigentlich kaum mehr von außen ein Eindringen zwischen zwei Menschen und deren Liebesleben möglich sein.
Trennungen sind immer dann vorprogrammiert, wenn der Partner nicht mehr den ersten Platz einnimmt. Unzufriedenheiten machen sich leider sehr schleichend bemerkbar und werden zu Anfang nicht immer erkannt, zu lange ignoriert. Ein miteinander Reden ist nicht jedermanns Sache und fehlende Kommunikation ist ein großer Zerstörer von Beziehungen. Deshalb ist Wachsamkeit und Zuvorkommen angesagt, ein kleiner Flirt im Alltag kann da wahre Wunder bewirken.
Liebe
Die Liebe ist das innigste Gefühl, das ein Mensch im Stande ist zu geben und selbst zu erleben. Liebe und Emotionen sind nicht voneinander zu trennen, lassen Glück und Zufriedenheit entstehen, aber schnell auch Traurigkeit und Hass. Liebe ist generell unberechenbar und nur in der eigenen Persönlichkeit steuerbar.
Wer liebt befindet sich immer wieder in Ausnahmemomenten, die verzaubern oder vernichten. Liebe ist nicht greifbar, sie ist ausschließlich spürbar. Und sie lebt sich in unterschiedlichsten Formen aus. Die Liebe zwischen zwei Menschen als Paar, die Liebe zu den eigenen Kindern, zur Familie, die Freundschaftsliebe, die Nächstenliebe, usw.
Die Selbstverliebtheit, das sich selbst annehmen, kann positiv sein, wenn es ein gesundes Selbstvertrauen vermittelt. Sie kann jedoch negativ sein, wenn sie in Überheblichkeit und Egoismus ausartet. Gut zu beobachten ist hier die Reaktion von Außenstehenden, die sich in solchen Fällen meist selbständig zurückziehen.
Erotik
Flirten ist natürlich eine Form der Erotik. Im Wort selbst steckt das griechische “Eros”, die Liebe. Durch entsprechende Körpersignale können erotische Anzeichen ausgemacht werden, die klassische erotische Ausstrahlung. Erotik kann aber auch über Kleidung, die Frisur, das Make up, usw. angezeigt werden. Ebenfalls ist die Erotik Bestandteil der Fotografie und in zahlreichen Filmen.
Ist ein Flirt wegen einer unerklärlichen Anziehungskraft zwischen zwei Menschen gestartet worden, spielt die Erotik vom ersten Moment an eine entscheidende Rolle. Sie ist das Synonym für sich gerade entwickelnde Emotionen, lässt Phantasien und Wünsche entstehen, nimmt entscheidenden Einfluss auf neue Lebensumstände.
Lifestyle
Das moderne Leben spiegelt den aktuellen Lifestyle wider. Es ist die Musik die wir hören, die Mode die wir tragen und die Lokalitäten bzw. Events die wir besuchen. Und genau diese Trends sind wesentliche Entscheidungsfaktoren beim Flirten. Wobei auch dargestellte Andersartigkeit eine adäquate Beachtung finden kann.
Im Lifestyle werden gegenwärtige Tendenzen diskutiert. Es sind die progressiven Booms, die die Lebensart definieren. z.B. Tätowierungen und Piercing, Modegetränke wie Lemonbier, Wellnessartikel, usw. So ist ein Flirtgespräch schnell in diesen Themenkreis eingebunden und dementsprechend sollte man den Lifestyle nicht ignorieren.
Fazit
Flirten ist die Urform der menschlichen Annäherung. Häufig wird sie als erotisches Spiel verstanden, das sich verbal oder mittels Gestik ausdrückt. Wird es allerdings intensiver, stecken bereits im Hintergrund Gefühle, die gerne gelebt werden möchten. Allerdings müssen dann mittels Flirt erst beide Personen den Gleichklang erleben und davon überzeugt sein.
Ein Flirt sollte immer auf höchstem Niveau geführt werden. Dazu zählt Ehrlichkeit gegenüber dem Anderen und Vertrauen in die herbeigeführte Gegebenheit. Merkt man Differenzen zwischen den eigenen Emotionen und dem Flirt, sollte entweder eine Klärung angestrebt oder der Flirt abgebrochen werden.
Ist es ein freundschaftliches Flirten, sollte man mit viel Freude und Elan bei der Sache sein. Flirten setzt Glückshormone frei, lässt eine erotische Ausstrahlung zu und filtert einen umwerfenden Charme. Wer kann schon sagen, was dann noch daraus entstehen mag.




